Smarter Bikini warnt bei Sonnenbrand-Gefahr

19. Juni 2015, 17:18
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Zeit für Sonnenschutz-Erneuerung wird per App berechnet

Sommerzeit ist Strandzeit. Manchmal spielt das Wetter allerdings besser mit, als einem lieb ist, und der Schwimmausflug bleibt noch über Tage hinweg dank eines Sonnenbrandes in schmerzhafter Erinnerung. Exzessives Sonnenbaden ist aber nicht nur unangenehm, sondern erhöht bekannt lich auch das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.

Für mehr Disziplin bei der Outdoor-Entspannung soll nun ein smarter Bikini der Designerin Marie Spinali sorgen. Top und Unterteil des elektronisch erweiterten Textils werden in sieben verschiedenen Varianten und eben so vielen Farben angeboten. Sie verfügen über einen RFID-Chip, einen UV-Sensor und Bluetooth.

Bikini überwacht Sonneneinstrahlung

Letzterer dient zur Kommunikation mit dem Smartphone. Per App – diese gibt es für Android und iOS – legt die Trägerin des "Connected Bikini" ihren Hauttyp fest. Der UV-Sensor misst fortwährend die Intensität der Sonneinstrahlung und schlägt Alarm, wenn das für den Hauttyp empfohlene UV-Limit erreicht ist und der Sonnenschutz erneuert oder Schatten aufgesucht werden sollte. Je nach Modell kostet der Bikini 150 bis 200 Euro und wird anhand der bei der Bestellung angegebenen Maße geschnitten.

Im Katalog führt Spinali Design auch ein Badetuch, das ebenfalls über einen UV-Sensor verfügt. Laut Heise entwickelt das Unternehmen auch Badetextilien für Kinder. Diese soll zusätzlich über GPS-Ortung verfügen. Dieses informiert Eltern, wenn der Nachwuchs sich zu weit entfernt und hilft, ihn im hektischen Treiben gut besuchter Strände nicht zu verlieren. (gpi, 19.06.2015)

  • Ist die Trägerin zu lange in der Sonne, meldet sich der Connected Bikini mit einer Warnung.
    foto: spineli design

    Ist die Trägerin zu lange in der Sonne, meldet sich der Connected Bikini mit einer Warnung.

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