In Kärnten kann wieder gefördert gebaut werden

20. Juni 2015, 09:00
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Schon am 2. Juni segnete die Landesregierung die Förderung von vier Wohnbauprojekten in Villach, Pörtschach, Ferlach und Poggersdorf ab

Das Land Kärnten hat bekanntlich mit hohen Schulden bzw. aus dem Hypo-Alpe-Adria-Desaster herrührenden hohen finanziellen Verpflichtungen zu kämpfen. Erst nach der Ende Mai erfolgten Absegnung eines Finanzrahmenvertrags mit der Bundesfinanzierungsagentur konnte das Land wieder Bundesgelder abrufen, um sich zu finanzieren.

Insbesondere für die Bauwirtschaft war die Situation schwierig, weil monatelang keine Wohnbauförderung vergeben werden konnte. "Die Bauwirtschaft stand vor veritablen Problemen", bekannte Finanz- und Wohnbaulandesrätin Gaby Schaunig (SPÖ) auf dem jüngsten Verbandstag der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft in Klagenfurt. Dank der Einigung würden nun aber wie- der Förderzusicherungen vergeben werden können.

Vier Wohnbauprojekte

Schon am 2. Juni segnete die Landesregierung die Förderung von vier Wohnbauprojekten in Villach, Pörtschach, Ferlach und Poggersdorf mit insgesamt 84 Wohnungen und Gesamtbaukosten von zwölf Millionen Euro ab.

Am vergangenen Dienstag wurden neuerlich zwei Förderanträge zum Bau von insgesamt 110 Wohnungen zur Beschlussfassung eingebracht. Die Bauvereinigung "Fortschritt" errichtet in Klagenfurt 98 Wohneinheiten. Der Baubeginn ist noch für Juni 2015 und die Fertigstellung für Dezember 2016 geplant. Die Gesamtbaukosten betragen 15,2 Millionen Euro.

In Keutschach baut die "Kärntner Heimstätte" um 1,8 Mio. Euro zwölf Wohneinheiten, die Fertigstellung ist für Februar 2017 geplant. Im Mittelpunkt der Förderzusagen stehe "eine flächendeckende und bedarfsorientierte Versorgung mit günstigen Wohnungen", so Schaunig. (mapu, DER STANDARD, 20.6.2015)

  • Der Baubeginn für ein Projekt in Klagenfurt ist noch im Juni geplant.
    foto: putschögl

    Der Baubeginn für ein Projekt in Klagenfurt ist noch im Juni geplant.

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