Kuriose Haustier-Tode: Darf man retrospektiv schmunzeln?

8. Juli 2015, 08:00
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Eine posthume Würdigung der tierischen Mitbewohner

Haustiere für den Nachwuchs erfreuen sich von jeher großer Beliebtheit. Die Kleinen sollen so verantwortungsvolles Handeln, Vorsicht im Umgang mit einem Lebewesen und Konsequenz lernen. Klingt gut, ist es meist auch.

Sag zum Abschied leise Servus

Doch wenn dann Pipsi, Mucki und Waldi den Weg alles Irdischen gehen, beginnt der Stress. Gräber müssen – oftmals in gefrorener Wintererde – geschaufelt, Blumen gepflückt und kleine Deckchen für den Pappsarg aus der teuren Tagesdecke geschnitten werden.

Die Komik in der Tragik

Da gab es etwa Wellensittich Bobby III (ja, Bobby I und Bobby II gingen schon vorher über die Regenbogenbrücke), dem sein neuer Spiegel mit angehängter Wasserschüssel zum Verhängnis wurde. Eben noch spielte er quietschfidel mit seinem Spiegelbild, nur um Sekundenbruchteile später auf dem Rand des Wasserbeckens auszurutschen, sich einmal um die Kette zu wickeln und das Zeitliche zu segnen.

Oder Hamster Speedy Gonzales, der während der Urlaubsbetreuung ausbüxte und erst Jahre später beim Auszug aus der Wohnung bei der Demontage des Wandverbaus wieder auftauchte – in dezent skelettierter Version.

Beichte und posthume Würdigung

Jahre später, nachdem sämtliche Tränen getrocknet sind, schüttelt man ob des einen oder anderen kuriosen Abgangs aus dem Diesseits den Kopf oder muss sogar ein klein wenig schmunzeln. Welche Erfahrungen haben Sie als Kind mit dem Tod eines Haustiers gemacht? Gibt es auch Kurioses oder Skurriles, zumindest retrospektiv betrachtet, am Tod Ihres Haustiers? Erzählen Sie uns hier im Forum davon und würdigen Sie Ihr geliebtes Haustier! (cln, 8.7.2015)

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