Handgepäck soll nun doch nicht kleiner werden

18. Juni 2015, 11:13
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Der Weltluftfahrtverband rudert zurück

Der Weltluftfahrtverband IATA legt seine umstrittenen Pläne für kleineres Handgepäck an Bord von Flugzeugen auf Eis (der STANDARD berichtete). Angesichts erheblicher Bedenken vor allem aus Nordamerika werde der Vorschlag vorerst nicht weiterverfolgt, teilte die IATA am Mittwochabend mit. Die Idee solle nochmals gründlich unter Einbeziehung aller Beteiligten überprüft werden. Die Kritik von Passagieren an den neuen Regeln war offensichtlich zu groß.

Die IATA hatte den Vorstoß auf ihrem Jahrestreffen in Miami in der vergangenen Woche vorgestellt. Danach sollten künftig nur noch Koffer in die Flugzeugkabine mitgenommen werden dürfen, die nicht größer als 55 mal 35 mal 20 Zentimeter sind. Bei der deutschen Lufthansa sind derzeit 55 mal 40 mal 23 Zentimeter erlaubt. Hinter der IATA-Initiative standen vor allem nordamerikanische Fluglinien, bei denen häufig noch größeres Handgepäck erlaubt ist als in Europa. (APA, 18.6.2015)

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    foto: ap photo/donna mcwilliam
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