Euro bleibt über Marke von 1,14 Dollar

18. Juni 2015, 17:15
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Gemeinschaftswährung unbeeindruckt von guten US-Daten – Treffen der Eurogruppe in Griechenland hat begonnen

Wien – Der Euro hat am Donnerstag im späten europäischen Handel zum US-Dollar kaum verändert tendiert. Um 17.00 Uhr stand die Gemeinschaftswährung bei 1,1402 Dollar, nach 1,1404 beim EZB-Fixing von heute Nachmittag. In der Früh tendierte der Euro noch bei 1,1346 Dollar.

Im Späthandel veröffentlichte US-Daten lagen über den Erwartungen: Sowohl der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im Mai als auch der das Geschäftsklima in der Region Philadelphia messende Philly-Fed-Index fielen besser aus als am Markt erwartet. Auf den Euro-Dollar-Kurs schlug sich dies jedoch kaum nieder. Bereits zuvor hatte sich die Gemeinschaftswährung unbeeindruckt von guten Arbeitsmarktdaten und etwas schwächeren Inflationszahlen gezeigt.

Ein Händler verwies auf die Nachwirkungen der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed vom Vorabend. Fed-Chefin Yellen hatte Spekulationen um die nahende Zinserhöhung eher gedämpft und keine klare Signale für den Zeitpunkt der Zinswende geliefert.

Weiter im Blickfeld bleibt zudem die Griechenland-Krise. Für das derzeit laufende Eurogruppen-Treffen in Luxemburg wird zwar noch keine Einigung erwartet. Mittelfristig rechnen viele Marktteilnehmer jedoch nach wie vor mit einem Kompromiss zwischen der griechischen Regierung und ihren Gläubigern. "Am Markt geht man davon aus, dass man eine Lösung finden wird", sagte ein Devisenhändler in Wien. Derzeit verfolge man die Aussagen rund um das Treffen sehr genau: "Die nächsten Tage werden entscheidend sein".

Das Londoner Nachmittags-Fixing für den Goldpreis wurde mit 1.178,00 Dollar/Feinunze ermittelt. Das Vormittags-Fixing lag heute bei 1.198,00 Dollar. Am Vortag wurde ein Nachmittags-Fixing von 1.201,85 Dollar festgestellt. (APA, 18.6.2015)

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