Mit Axt den Schädel eingeschlagen: 15 Jahre Haft

16. Juni 2015, 17:24
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Angeklagter nahm Urteil an, Staatsanwältin überlegt

Wien – Wegen Mordes an seinem Mitbewohner ist am Dienstagnachmittag ein 52-jähriger Frühpensionist am Wiener Straflandesgericht schuldig gesprochen worden. Der Mann hatte dem Slowaken mit einer Axt den Schädel eingeschlagen, weil der Obdachlose seine Wohnung nicht mehr verlassen wollte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Urteil angenommen

Während der Angeklagte das Urteil annahm, gab Staatsanwältin Karina Fehringer keine Erklärung ab. Mildernd wurde die Unbescholtenheit des Beschuldigten, seine verminderte Zurechnungsfähigkeit sowie sein Tatsachengeständnis gewertet. Erschwerungsgründe gab es keine. Zudem muss der 52-Jährige über 9.900 Euro Trauergeld und Begräbniskosten an die Tochter des Opfers zahlen.

Die Bluttat hatte sich bereits am 27. Oktober 2014 zugetragen. Die bereits stark verweste Leiche des 50 Jahre alten Slowaken wurde erst am 12. Jänner entdeckt, weil der Frühpensionist aufgrund des Verwesungsgeruchs zu einem Freund gezogen war. (APA, 16.6.2015)

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