Causa Alijew: Gusenbauer dementiert Einflussnahme

15. Juni 2015, 22:43
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Brief belastet Ex-Kanzler – Gusenbauer: War lediglich als Berater tätig, um Reformen in Kasachstan umzusetzen

Wien/ Berlin – Ein dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" und der "Kronen Zeitung" vorliegender Brief bringt Österreichs Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer mit der Affäre rund um den Ex-Botschafter Kasachstans, Rachat Alijew, in Verbindung.

In der "ZiB 2" verteidigte sich Gusenbauer: Er habe sich über den Fall "weder mit einem Journalisten, noch mit einem Richter, noch mit Beamten" unterhalten, die sich damit beschäftigten, sagte er. Für seine Tätigkeit im "Independent International Advisory Council" (IIAC) des kasachischen Diktators Nursultan Nasarbajew soll Gusenbauer 400.000 Euro jährlich erhalten.

Gemeinsam mit seinen Kollegen im internationalen Beraterkreis trage er lediglich dazu bei, dass in Kasachstan Reformen durchgeführt würden und dass es zu internationalen Vereinbarungen, nicht zuletzt auch mit der Europäischen Union komme, erklärte Gusenbauer seine Beratertätigkeit für die kasachische Regierung. (red/APA, 15.6.2015)

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