Oculus will keine Sex-Apps im eigenen Store

15. Juni 2015, 09:36
32 Postings

Im eigenen App-Store werden keine pornografischen Inhalte verbreitet werden, so die zu Facebook gehörende Firma

Virtual Reality-Pionier Oculus Rift wird in seinem App-Store keine pornografischen Inhalte anbieten: Das gab das Unternehmen vergangenen Freitag bekannt. Oculus soll Anfang 2016 erscheinen, sein Oculus Rift gilt als Vorreiter im Bereich der Virtual Reality. Das zu Facebook gehörende Oculus wird nach dem Release des Virtual Reality-Headsets einen eigenen Store für Anwendungen betreiben. Alle Apps, die dort zugelassen werden, sollen dann von Oculus überprüft worden sein.

Gewalt: Kein Kommentar

Pornographie ist aber gemäß den Geschäftsbedingungen streng verboten. Sex-Apps werden "kein Teil des Oculus Stores sein", so ein Sprecher laut Business Insider. Beim Thema Gewalt schweigt sich das Unternehmen allerdings aus. Dabei gibt es hier durchaus Diskussionsbedarf, da Virtual Reality um einiges realistischer und lebensnaher als ein klassisches Videospiel ist.

Virtual Pornography

Indes setzt die Pornobranche selbst durchaus auf Virtual Reality: Erste Sexfilme wurden bereits für die neue Technologie optimiert. Dabei ist zu erwarten, dass Oculus-Nutzer entsprechende Apps dann einfach aus anderen Quellen als dem offiziellen Store beziehen dürften. Die politische Positionierung von Facebook, dem Oculus-Eigentümer, sorgte bei den Themen Gewalt und Sex schon öfter für Aufregung: So wurde heftig kritisiert, dass Facebook beispielsweise Fotos stillender Mütter zensiert, während Gräueltaten der Terrormiliz "Islamischer Staat" lange Zeit verbreitet werden durften. (fsc, 15.6.2015)

  • Oculus Rift soll 2016 erscheinen
    foto: reuters/djansezian

    Oculus Rift soll 2016 erscheinen

Share if you care.