Auch Rechner in Angela Merkels Bundestagsbüro infiziert

14. Juni 2015, 11:13
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Hacker verschickten offenbar verseuchte Mails unter dem Namen der deutschen Bundeskanzlerin

Auch Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel ist offenbar von dem Cyberangriff auf den Deutschen Bundestag persönlich betroffen. Ein Rechner aus ihrem Bundestagsbüro sei einer der ersten, bei dem ein Schadprogramm, ein sogenannter Trojaner, gefunden worden sei, berichtete die Zeitung "Bild am Sonntag". Ein Sprecher der Unionsfraktion wollte dies demnach "weder bestätigen noch dementieren".

E-Mails verschickt

Der Zeitung zufolge haben Hacker den Namen von Merkel auch für das Versenden von infizierten Mails benutzt. Bei Bundestagsabgeordneten sei vor einigen Tagen ein Mail im Postfach mit dem Absender "Angela Merkel" eingegangen. Im Betreff ging es um eine Einladung zu einer Telefonkonferenz. Der Link in dem E-Mail war demnach infiziert. Die Bundestagsverwaltung warnt die Parlamentarier im Intranet vor den falschen Merkel-Mails.

Bis Freitagnachmittag wurde der Trojaner dem Bericht zufolge auf 15 Computern festgestellt, die an das Bundestagsnetzwerk angeschlossen sind. Bei fünf Computern sei ein Datenabfluss nachgewiesen worden. (APA/AFP, 14.6.2015)

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