Mindestens elf Tote bei Selbstmordanschlägen im Irak

14. Juni 2015, 09:35
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Deutscher Kämpfer der IS-Miliz unter den Attentätern

Bagdad - Bei eine Reihe von Selbstmordanschlägen der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) nahe der nordirakischen Stadt Baiji sind mindestens elf Menschen getötet worden. Die Attentäter ließen in Hajaj an der Straße zwischen Tikrit und Baij nördlich von Bagdad am Samstag vier mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge hochgehen, wie Vertreter von Polizei und Armee mitteilten.

Unter den Toten waren demnach sieben Soldaten und vier Kämpfer der sogenannten Volksmobilisierungseinheiten, die überwiegend aus schiitischen Milizen bestehen. Mindestens 27 weitere Menschen wurden verletzt.

Zu dem Anschlag bekannte sich der IS. In einer im Internet veröffentlichten Erklärung hieß es, bei den Attentätern handle es sich um einen Deutschen, einen Briten, ein Palästinenser und einen Kuwaiter. Auf Fotos, die der IS veröffentlichte, stehen die Attentäter neben vier schwarzen Geländewagen. Der Deutsche wird demnach Abu Ibrahim al-Almani genannt. Der rothaarige und blauäugige Mann sitzt auf einem der Fotos lächelnd am Steuer eines der Fahrzeug.

Der IS hatte im Juni vergangenen Jahres eine Offensive gestartet und große Gebiete im Nordirak und in Syrien überrannt. Die irakische Stadt Baiji liegt strategisch wichtig an einer Straße zur größten Ölraffinerie des Landes und ist seit Monaten umkämpft. (APA, 14.6.2015)

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