IWF: Hilfe für Ukraine auch ohne Kompromiss

13. Juni 2015, 14:11
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Lagarde traf ukrainischen Regierungschef Jazenjuk und Finanzministerin Jaresko

Washington - Der Internationale Währungsfonds (IWF) will die finanziell angeschlagene Ukraine auch bei einem Scheitern der Gespräche mit privaten Kreditgebern unterstützen. Zwar dringt der IWF weiterhin darauf, die vorerst eingestellten Gespräche der Regierung in Kiew mit privaten Gläubigern fortzusetzen.

Sollte es in diesen Verhandlungen zu keinem Kompromiss kommen, halte die Organisation mit Sitz in Washington an ihren Zusagen fest, teilte IWF-Chefin Christine Lagarde am Freitag mit. Das Hilfsprogramm des IWF umfasst derzeit 17,5 Milliarden US-Dollar.

Lagarde traf sich am Freitag mit dem ukrainischen Regierungschef Arseni Jazenjuk und dessen Finanzministerin Natalija Jaresko, um die wirtschaftliche Entwicklung des krisengeschüttelten Landes zu besprechen. Die ukrainische Regierung verhandelt seit Monaten mit privaten Gläubigern, um einen Staatsbankrott mittels Umschuldung zu vermeiden. (APA, 13.6.2015)

  • IWF-Chefin Christine Lagarde traf sich am Freitag mit dem ukrainischen Regierungschef Arseni Jazenjuk.
    foto: reuters

    IWF-Chefin Christine Lagarde traf sich am Freitag mit dem ukrainischen Regierungschef Arseni Jazenjuk.

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