Apple Music: Angebot hinkt iTunes nach

12. Juni 2015, 10:43
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Regulärer Store mit 13 Millionen Titeln mehr - aber Verhandlungen laufen

Wenn Apple Music Ende Juni an den Start geht, wird das Streaming-Angebot des iPhone-Herstellers mehr als 30 Millionen Songs umfassen. Mit kostenloser Musik per Radio und Apple Connect, einem Monatsabo für zehn Dollar sowie einem Familienabo für 15 Dollar will man die Nutzer überzeugen und neues Publikum für den Streaming-Markt erschließen.

"Big 3" sind an Bord

Allerdings: Den Umfang des iTunes-Stores hat Apple Music noch nicht. Dort gobt es mittlerweile über 43 Millionen Werke zum Abruf. Der Grund: Der Konzern hat die Verhandlungen mit den Rechteinhabern noch nicht vollständig abgeschlossen.

Immerhin: Die Verträge mit den drei großen Labels der Branche, Universal, Sony und Warner Music, sind bereits unter Dach und Fach, erzählt Manager Eddy Cue gegenüber dem Rolling Stone. Auch mit einigen anderen größeren Musikverlegern konnte man sich schon einigen. Insbesondere mit einer Reihe kleinerer Plattenfirmen steht man aber noch in Verhandlung.

58 Prozent Umsatzbeteiligung für Indies

Derweil sickern Details zur Entlohnung der Rechteinhaber durch. Demnach wird Apple für den kostenlosen Abruf von Songs über das Beats 1-Radio sowie Apple Connect keine Auszahlungen vornehmen. Gleiches gilt auch für Nutzer, die das vollständige Streaming-Angebot während der unentgeltlichen, dreimonatigen Testphase verwenden.

Kleine Labels sollen für alle innerhalb eines Bezahl-Abonnements abgerufenen Inhalte mit 58 Prozent am Umsatz beteiligt werden, berichtet Digital Music News. Wie hoch die Beteiligung für die "Big 3" ausfällt, ist nicht bekannt. (gpi, 12.06.2015)

  • Nach aktuellem Stand bietet iTunes noch deutlich mehr Auswahl als Apple Music - vor allem Indie-Titel fehlen dort noch im Bestand.

    Nach aktuellem Stand bietet iTunes noch deutlich mehr Auswahl als Apple Music - vor allem Indie-Titel fehlen dort noch im Bestand.

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