Gebote auf deutscher Frequenzauktion übersteigen 3 Milliarden Euro

10. Juni 2015, 18:59
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Ende der Versteigerung noch nicht absehbar - Rennen um 900-MHz-Spektrum neu eröffnet

Auf der Auktion von Mobilfunkfrequenzen in Deutschland haben die Gebote nach zwei Wochen eine wichtige Marke geknackt. Die Offerte von Deutscher Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland ("o2") summierten sich am Mittwoch auf gut 3 Mrd. Euro, wie die Bundesnetzagentur auf ihrer Internetseite mitteilte.

Auktion nimmt an Intensität zu

Die Versteigerung hatte jüngst wieder Fahrt aufgenommen, da die Bieter nach Tagen des Abwartens das Rennen um den 900 Megahertz-Bereich neu eröffneten. Zuvor konzentrierte sich das Geschehen nahezu ausschließlich auf die Frequenzen bei 1.800 Megahertz. Wann der Hammer fällt, ist nicht absehbar.

Bei der letzten Frequenzauktion vor fünf Jahren legten Telekom, Vodafone und die mittlerweile fusionierten Firmen E-Plus und Telefonica zusammen 4,4 Mrd. Euro auf den Tisch. Allerdings hat sich die Branche seitdem deutlich gewandelt, da die Funknetze wegen des Booms von Smartphones und Tablet-Computernbald an ihre Grenzen stoßen. Und da künftig wohl so gut wie jedes technische Gerät - vom Kühlschrank bis zum Auto - ständig mit dem Internet verbunden sein wird, steigen die Anforderungen weiter. (APA, 10.06.2015)

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