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myndio: Österreichisches Startup will die Kommunikation zwischen Kunden und Designern erleichtern

11. Juni 2015, 11:24
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Ein modulares System soll die Erstellung von Kommunikationsstrategien unterstützen

Der Aufbau glaubwürdiger Marken ist ein schwieriges Unterfangen, das die zwei Kompetenzbereiche Unternehmensberatung und Kommunikationsdesign in sich vereint. Es gibt unzählige Experten, die im einen oder anderen Sektor über großes Wissen verfügen, Menschen mit ausreichend Expertise in beiden Bereichen sind allerdings selten. Genau dieser Problematik möchte das vor der Gründung stehende österreichische Startup myndio mit einem ausgeklügelten Baukastensystem aus Datenerhebungs- und Designmethoden entgegentreten.

Preisgekrönt

myndio begann als Diplomprojekt von Alexander Hackel, Fabio Eppensteiner und Philipp Weingartner in ihrem Maturajahr 2013/14 an der Graphischen in Wien. Unter dem Namen "Craft 2.0" wurden modulare, analoge Designmuster entwickelt, die das Erstellen von Unternehmenserscheinungsbildern deutlich vereinfachen sollten. Mit dem Konzept gewann das Trio den Jugend Innovativ-Wettbewerb 2014 in der Kategorie Young Entrepreneurs. Zunächst war noch geplant, selbst als Dienstleister aufzutreten und das entwickelte System als Wettbewerbsvorteil zu nutzen. Mit der Weiterentwicklung der Idee entschied man sich jedoch dazu, die Methode selbst zum Produkt zu machen und in Form eines modularen Baukastensystems auf den Markt zu bringen. Nun beschränkt sich das Tool nicht mehr auf den reinen Gestaltungsprozess, sondern führt den Nutzer Schritt für Schritt zur individuellen Markenstrategie.

Image-Analyse in Eigenregie

Der Weg zur fertigen Kommunikationsstrategie besteht bei myndio aus zwei Teilbereichen. Der erste Teil des Baukastens unterstützt dabei, die Persönlichkeit eines Unternehmens zu entwickeln. Hier werden interne Attribute mit der Zielgruppe in Beziehung gesetzt und der Konkurrenz abgegrenzt. Es sei ein großes Problem, dass die Selbst- und Fremdwahrnehmung eines Unternehmens sich oft nicht decken, erklärt Projektkoordinator Alex. Über verschiedene Techniken wird im ersten Schritt ein glaubwürdiges und solides Markenprofil erarbeitet, das die Basis für die spätere Kommunikation darstellt. Um den gesamten Prozess möglichst kreativ zu gestalten, wird viel Wert auf das "Look and Feel" gelegt. Derzeit analysiert das Team strategische Brettspiele, um den Aufbau spielerischer und somit einfacher zugänglich zu gestalten.

Umsetzung der Erkenntnisse

Im zweiten Teilbereich geht es darum, die Persönlichkeit der Marke effektiv nach außen zu tragen. Hierfür stehen zahlreiche Module (Decks) zur Verfügung, die an den ersten Teil des Baukastens anknüpfen. Sie enthalten nützliche Tipps, um das entwickelte Profil in ein Design zu gießen, die Webseite nutzerfreundlich aufzubauen oder auf die Zielgruppe abgestimmte Kommunikationskanäle wie etwa Social Media zu wählen. Die einzelnen Decks sind immer nach demselben Schema aufgebaut: Sie enthalten Know-how, Inspirationsbeispiele und haptisches Anschauungsmaterial. Besonders der physische Faktor des Produkts, der Kunden angreifbares Material bietet, ist dem Team sehr wichtig.

Kooperationen

"Ziel ist es, für jedes der Tools eine Partnerschaft einzugehen", erklärt Philipp. "Das heißt, für das Tool, das sich mit Drucksorten auseinandersetzt, einen Papierhersteller oder eine große Druckerei. Für das Tool, das bei der Auswahl von Schriften hilft, einen Online-Schriftenhändler, und so weiter und so fort. Wir profitieren bei der Konzeption von ihrer Erfahrung, für sie ist es Marketing. Wichtig ist hierbei, dass die Partner wirklich mit ihrem Logo aufscheinen. So schenken unsere Kunden uns eher Vertrauen, auch wenn sie myndio als Marke noch nicht kennen." Die Einbindung der Partner sei ein logischer Schritt, durch sie könne man den Workflow bis zum Schluss begleiten. Der Designer wisse plötzlich nicht nur, was er wie machen kann, sondern auch, wo er es bekommt, ergänzt Fabio. Mit dem Tool will das Team alle Parteien, die am Branding-Prozess beteiligt sind, besser vernetzen – also Unternehmen, Endverbraucher, Designer, Druckereien und Lieferanten wie zum Beispiel Papierhersteller. Auf der Typo Berlin, der größten jährlichen Designkonferenz Europas, wurden zu diesem Zweck bereits Gespräche mit ersten potenziellen Partnern geführt und Kontakte geknüpft.

Professionelle Unterstützung

Unterstützung bei der Umsetzung des Geschäftskonzepts erhalten Alex, Fabio und Philipp im Rahmen des AWS First-Programms. Auf dem Weg zur Unternehmensgründung werden wichtige Themen für junge Startups, wie beispielsweise die Skalierbarkeit einer Geschäftsidee, behandelt. Neben der Vernetzung mit anderen, gleichgesinnten Teams profitiert das Team durch das Programm von einem Mentor, der die Drei bei der Weiterentwicklung ihrer Idee unterstützt.

Link

http://myndio.com/



Dieser Artikel
bietet einen Überblick zum aws First Programm, dessen Kick-off ins zweite Jahre gerade stattgefunden hat.

Weitere Details: www.awsg.at/first.

  • Das Projektteam (v.l.n.r.: Alexander Hackel, Philipp Weingartner, Fabio Eppensteiner)
    foto: myndio

    Das Projektteam (v.l.n.r.: Alexander Hackel, Philipp Weingartner, Fabio Eppensteiner)

  • Besonders haptisches Anschauungsmaterial ist dem Team sehr wichtig.
    foto: myndio

    Besonders haptisches Anschauungsmaterial ist dem Team sehr wichtig.

  • Jedes Modul enthält Know-how, Inspirationsbeispiele und Anschauungsmaterial.
    foto: myndio

    Jedes Modul enthält Know-how, Inspirationsbeispiele und Anschauungsmaterial.

  • Beispiele zu Farben, Schriften, Papier und mehr sollen die Konzeptfindung erleichtern.
    foto: myndio

    Beispiele zu Farben, Schriften, Papier und mehr sollen die Konzeptfindung erleichtern.

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