Schweiz: 80-jähriger starb bei Schusswechsel mit Polizei

9. Juni 2015, 10:36
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Mann eröffnete im Wallis das Feuer auf die Beamten, die seine Frau wegen seines "beunruhigenden Verhaltens" alarmiert hatte

Sitten - Am Sonntagabend ist im Wallis ein 80-jähriger Mann in einem Feuergefecht mit Polizisten ums Leben gekommen. Nachdem er das Feuer eröffnet hatte, schossen die Polizisten zurück und trafen ihn dabei an der Schulter. Der Mann erlag der Verletzung noch an Ort und Stelle.

Zu dem Vorfall kam es in Mission in der Gemeinde Val d'Anniviers. Ausgerückt waren die Polizisten, weil die Frau des Mannes die Polizei alarmiert hatte - wegen "beunruhigenden Verhaltens" ihres Mannes, wie es in einer Mitteilung der Walliser Staatsanwaltschaft vom Montagabend hieß. Der Hilferuf der Frau sei kurz vor 21.00 Uhr abends bei der Polizei eingegangen.

Als die Einsatzkräfte vor dem Haus eintrafen, bedrohte der alte Mann einen der Polizisten mit einer Pistole. Die Polizisten gingen daraufhin in Deckung. Um 22.00 Uhr - die Polizei hatte inzwischen Spezialeinheiten kommen lassen - eröffnete der Mann das Feuer. Die Polizei schoss zurück und traf den Mann tödlich. Die Polizisten wurden nicht verletzt.

Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet, um die Umstände des Falls und die Gründe des Todes zu klären. Die Kantonspolizei wollte vorerst keine weiteren Angaben machen. (APA/sda, 9.6.2015)

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