Fünf Männer überfallen Juwelier am Stephansplatz

6. Juni 2015, 17:51
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Fünf Männer haben einen Juwelier in der Wiener Innenstadt überfallen, bewaffnet waren sie mit Hämmern

Wien - Bei einem Juwelierüberfall am Stephansplatz in der Wiener Innenstadt haben fünf Räuber am Samstagnachmittag mit Hämmern zwei Glasvitrinen zerschlagen. Die maskierten Täter rafften laut Polizeisprecherin Michaela Rossmann wahllos Uhren und Schmuck zusammen, bevor sie über die Goldschmiedgasse zum Graben flüchteten und sich dort trennten. Der Wert der Beute war auch am Tag danach unklar.

Der Kunde, der sich gegen 15.00 Uhr in dem Geschäft für eine teure Uhr interessierte, kam der Verkäuferin mit seinem tief ins Gesicht gezogenen Strohhut von Haus aus seltsam vor. Sie behielt recht: Kurze Zeit später wurde sie von dem Mann festgehalten, während vier Maskierte in das Geschäft stürmten und zwei Vitrinen zerschlugen. Die Täter rafften Uhren und Schmuck an sich und flüchteten.

Eine zweite Verkäuferin war gerade mit einer Kundin bei einer Auslage vor dem Geschäft im Haas-Haus, als sie die Räuber hineinstürmen sah. Beschreiben konnte sie sie kaum. Mit Schlapphüten, Kappen und anderen Kopfbedeckungen hatten sie sich getarnt, bis auf den vermeintlichen Kunden, der gebrochenes Englisch sprach, waren auch alle maskiert.

Details unbekannt

Was genau abhandengekommen ist, war am Sonntag noch unklar. Laut Rossmann führt das Geschäft neben Uhren und Schmuck im Luxussegment auch preisgünstigere Ware. Die Ermittler waren sich aber ziemlich sicher, dass die Täter es nicht auf bestimmte Gegenstände abgesehen hatten.

Der Stephansplatz war zuletzt im Dezember 2012 Schauplatz eines spektakulären, letztlich aber gescheiterten Überfalls auf einen Juwelier gewesen. Drei Mitglieder der weltweit agierenden Juwelier-Räuberbande "Pink Panther" drangen in ein weiteres Preziosengeschäft ein und rafften Luxusuhren an sich. Ein Passant beobachtete die Flucht und jagte ihnen eine Sporttasche mit Luxusuhren wieder ab. (APA, 6.6.2015)

  • Und so sah es bei dem betroffenen Juwelier aus.
    foto: apa/punz

    Und so sah es bei dem betroffenen Juwelier aus.

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