USA: AGB von PayPal erlauben automatisierte Werbeanrufe und SMS

5. Juni 2015, 12:05
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Keine Möglichkeit auf Verzicht - ab 1. Juli in den USA in Kraft, gilt nicht für Österreich

Der Online-Bezahldienst PayPal hat seine Nutzungsbedingungen überarbeitet und dafür viel Aufregung auf sich gezogen. Der Hintergrund: Künftig sollen Nutzer automatisch per Werbeanrufen oder –SMS kontaktiert werden. Dabei macht es keinen Unterschied, welche Telefonnummer hinterlegt wurde - PayPal will sich auch über Umwege die richtigen Kontaktdaten besorgen.

Ab dem 1. Juli in den USA

Die neuen AGB treten zumindest in den USA ab dem 1. Juli in Kraft – in Österreich sollen diese nicht greifen. In den USA-Nutzungsbedingungen räumt sich das Unternehmen zudem das Recht ein "Fragebögen, Umfragen, Werbeaktionen und Angebote" zu verschicken.

Keine Möglichkeit auf Verzicht

Wer mit Bedingungen nicht einverstanden ist, muss damit rechnen, dass das Konto "innerhalb von 30 Tagen geschlossen wird". Auch eine Option, die Werbeanrufe und –SMS zu unterbinden räumt das Unternehmen nicht ein. Ein Kunde hatte dies bereits auf der Facebook-Seite von Paypal angefragt, woraufhin sein Konto deaktiviert wurde. (dk, 05.06.2015)

Update um 14:27: Stellungnahme der deutschen PayPal-Pressechefin Sabrina Winter hinzugefügt.

Links

BGR - PayPal responds to Internet fury over its new terms of service

Washington Post - A horrible new PayPal policy opts you into getting robocalls

  • Paypal will in den USA künftig automatisierte Werbeanrufe und SMS durchführen.
    foto: reuters/galbraith

    Paypal will in den USA künftig automatisierte Werbeanrufe und SMS durchführen.

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