Aus Neusiedler See geborgener 15-Jähriger laut Obduktion ertrunken

5. Juni 2015, 11:48
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Leichnam zur Beerdigung freigegeben – Suchmannschaften waren eine Woche auf dem See im Einsatz

Podersdorf – Bei dem am Dienstag im Neusiedler See gefundenen Toten handelt es sich um jenen 15-jährigen Oberösterreicher, der nach einem Bootsunfall vermisst wurde. Die Identifizierung sei bereits am Donnerstagnachmittag erfolgt, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland am Freitag mit. Als Todesursache wurde Ertrinken festgestellt. Fremdverschulden sei ausgeschlossen, hieß es.

Der Jugendliche war am 26. Mai mit seinem Vater zu einer Segeltour aufgebrochen. Am Nachmittag kam es zu dem Unglück, bei dem der Katamaran, mit dem die beiden unterwegs waren, kenterte. Vater und Sohn fielen ins Wasser, konnten sich aber ins Boot retten.

Großangelegte Suchaktion

Als der Bursch danach ins Wasser sprang, um eine Leine zu lösen, damit das Boot wieder aufgestellt werden kann, wurde er von einer Welle erfasst. Obwohl der Vater ihm ein Rettungskissen zuwarf und ins Wasser nachsprang, konnte er den Sohn nicht mehr erreichen. Nachdem der Mann es zurück zum Boot geschafft hatte, setzte er einen Notruf ab.

Der Unfall löste eine große Suchaktion mit Booten von Feuerwehr, Polizei und Wasserrettung aus. Auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt, um den Vermissten zu finden. Die Suchmannschaften waren eine Woche lang auf dem Neusiedler See unterwegs. (APA, 5.6.2015)

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