US-Hypothekenverfahren: Banken vor Milliarden-Einigung

5. Juni 2015, 09:09
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Bis zu neun Großbanken müssen in Kürze Milliarden zur Beilegung von US-Hypothekenverfahren zahlen

Zürich - Bis zu neun Großbanken müssen einem Zeitungsbericht zufolge in Kürze Milliarden zur Beilegung von US-Hypothekenverfahren zahlen. Dazu gehören auch die Deutsche Bank sowie die beiden Schweizer Institute UBS und Credit Suisse, berichtete das "Wall Street Journal" in der Nacht auf Freitag in seiner Online-Ausgabe. Dabei müsse jede Bank wohl von mehreren Hundert Millionen bis zu zwei oder drei Milliarden Dollar hinlegen, hieß es in dem Bericht mit Bezug auf Insider. Die Summe hänge ab vom Volumen der Wertpapiere, die während der Finanzkrise massiv an Wert eingebüßt hatten sowie dem Ausmaß des Fehlverhaltens der Banken.

Die Vergleiche des US-Justizministeriums dürften einzeln mit jeder Bank und nicht als Gruppe getroffen werden und sich über mehrere Monate hinziehen. Bereits im laufenden Monat könnten sich die Behörden mit den US-Instituten Goldman Sachs und Morgen Stanley einigen. Weitere Geldhäuser im Visier der Behörden sind Barclays, HSBC, Royal Bank of Scotland und Wells Fargo.

Die Deutsche Bank und Credit Suisse wollten den Bericht nicht kommentieren. UBS konnte für eine Stellungnahme vorerst nicht erreicht werden. (APA, 6.5.2015)

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