US-Softwareschmiede SunGard plant Börsen-Comeback

4. Juni 2015, 15:04
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Zulassungsantrag bei Behörden gestellt - Bewertung von bis zu zehn Milliarden Dollar denkbar

Der US-Softwarehersteller SunGard bereitet seine Rückkehr an die Börse vor. Dazu stellte das Unternehmen nach eigenen Angaben vom Donnerstag einen Zulassungsantrag bei den Behörden. Aus dem Dokument ging nicht hervor, wie viele Aktien die Firma ausgeben will. Auch zum Börsenplatz oder zum Zeitpunkt der Neuemission machte SunGard noch keine Angaben.

Bis zu zehn Milliarden wert

Reuters hatte im vergangenen Monat von mit den Plänen vertrauten Personen erfahren, dass SunGard bei einer Notierung mit bis zu zehn Milliarden Dollar bewertet werden könnte. Zu den Konsortialführern zählten JPMorgan, Barclays und Goldman Sachs. Für das vergangene Jahr wies SunGard einen Umsatz von 2,8 Mrd. Dollar (2,51 Mrd. Euro) aus.

Im August 2005 war der Hersteller von Finanzsoftware in private Hände gekommen. Die Finanzinvestoren Silver Lake Partners, TPG Capital, Bain Capital, Blackstone, Goldman Sachs Capital Partners, KKR und Providence Equity Partners erwarben SunGard für 11,4 Mrd. Dollar. Von 1986 bis zur Übernahme durch die Beteiligungsgesellschaften war das Unternehmen an der New Yorker Börse notiert.

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