"Es war ein unglaublicher Kampf"

3. Juni 2015, 23:46
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Adi Hütter (Salzburg-Trainer): "Es war unser Ziel hierherzukommen und das Double zu verteidigen, was bisher nur Rapid und der Austria gelungen ist. Wir sind jetzt die dritte Mannschaft, die das geschafft hat. Es ist immer schön, Meister und Cupsieger zu werden, ich bin stolz, was die Mannschaft geleistet hat. Am Anfang haben sich die Mannschaften vor allem neutralisiert, es gab wenig Torchancen, dann war der Ausschluss. In 80 Minuten in Unterzahl zwei Tore zu erzielen war ein hartes Stück Arbeit, der Sieg war aber schlussendlich verdient. Beim Handspiel von Caleta-Car haben wir Glück gehabt, das Quäntchen Glück gehört aber dazu und das haben wir eben heute gehabt. Uns haben viele Spieler gefehlt, die Mannschaft hat gezeigt, dass die letzten Mohikaner so kämpfen können, dass sie den Pokal nach Salzburg holen. Ich bin überglücklich, dass wir als Sieger dastehen."

Andreas Ogris (Austria-Trainer): "Es gibt viele Gründe für die Niederlage. Einerseits haben wir teilweise unsere Aktionen nicht fertiggespielt und waren auch nicht energisch genug in den Zweikämpfen. Salzburg hat uns auch mit einem Mann weniger keine Räume gelassen. Wir haben aus einem individuellen Fehler das 0:1 bekommen und hatten dann nichts mehr entgegenzusetzen. Wir hätten den Sieg unbedingt gebraucht. Für den Verein und das Umfeld ist das sehr bitter, dass die Austria international zum zweiten Mal in Folge nicht dabei ist."

Martin Hinteregger (Salzburg-Abwehrchef): "Es war ein unglaublicher Kampf, wir haben wie die Wiener auch alles reingehauen. Geil, dass wir es geschafft haben. Wir haben wenig Chancen zugelassen und hatten vorne mit Soriano den überragenden Spieler. Ich hatte drei Krämpfe gleichzeitig, das war eine neue Erfahrung."

Jonatan Soriano (Salzburg-Torschütze): "Was war das für ein Finale! Wir haben heute super gespielt, auch mit einem Mann weniger. Ich bin sehr glücklich."

Heinz Lindner (Austria-Tormann): "Salzburg hat clever gespielt und uns wenig Räume gelassen. Wir hätten nicht so ins offene Messer laufen sollen, wir haben die Tore aus Kontern erhalten."

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