"Spy – Susan Cooper Undercover": Spionin mit Eigenwillen

3. Juni 2015, 09:00
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Regisseur und Autor Paul Feig setzt seine erfolgreiche Kooperation mit Melissa McCarthy ("Brautalarm") fort

Susan Cooper (Melissa McCarthy) ist eine Schreibtischagentin für die CIA und dafür verantwortlich, dass die Einsätze der Topspione in ihren Maßanzügen reibungslos funktionieren. Cooper ist eine Frau, die von allen gemocht wird, weil sie ihren Dienst verlässlich im Hintergrund versieht und nicht aussieht wie Uma Thurman.

Doch unter der weichen Schale, man vermutet es, steckt ein harter Kern, der an dem Tag zum Vorschein kommt, als ihr Partner Bradley (Jude Law) einer gemeinen osteuropäischen Verbrecherbande in die Hände fällt. Weshalb sich die Mauerblume kurzerhand in eine geschiedene Katzenliebhaberin aus Iowa verwandelt, die mit rüden Worten und Taten feindliche Agentenkreise schlagkräftig aufmischt.

Regisseur und Autor Paul Feig setzt in Spy – Susan Cooper Undercover seine erfolgreiche Kooperation mit Melissa McCarthy aus Brautalarm und Taffe Mädels fort und dabei vor allem auf Situationskomik an der Grenze zum Klamauk. Das funktioniert leidlich gut, bis sich erste Abnützungerscheinungen bemerkbar machen und die den Spionagespaß ins Rollen gebracht habende Atombombe auch wieder eine Rolle spielt. Ein Identifikationsangebot für Vernachlässigte. (pek, 3.6.2015)

  • Diese Agentin wird nicht so leicht enttarnt: Melissa McCarthy in "Spy – Susan Cooper Undercover".
    foto: 20th century fox

    Diese Agentin wird nicht so leicht enttarnt: Melissa McCarthy in "Spy – Susan Cooper Undercover".

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