Wie einem Igel Eierlikör zum Verhängnis wurde

2. Juni 2015, 12:27
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Säuger schlief Rausch im Tierasyl aus

Arnheim – Wie geht es einem verkaterten Igel? Diese Frage wird von einer Meldung aus dem holländischen Arnheim aufgeworfen. Dem Tier sei zu viel Eierlikör zum Verhängnis geworden, berichtete das dortige Tierasyl auf Facebook.

Der Igel habe das alkoholische Getränk aus einer zerbrochenen Flasche auf der Straße aufgeschleckt. Dort habe ihn ein Spaziergänger in volltrunkenem Zustand gefunden: Das Tier derart breit, dass es sich beim Transport in die Ausnüchterung nicht einmal zusammengerollt und seine Stacheln gezeigt habe.

Im Tierasyl habe er in der Folge seinen Rausch ausgeschlafen. "Sobald er den Kater überstanden hat, kann er wieder sicher ausgesetzt werden", hieß es knapp.

Dass sich Tiere an Alkoholika vergreifen, ist übrigens gar nicht so selten. Aus Skandinavien kommen jeden Herbst Nachrichten über im Vollrausch randalierende Elche, die davor Äpfel fraßen, welche in ihrem Wiederkäuermagen nachgären.

Und in Wien fielen 2006 Seidenschwänze (eine Vogelart) vom Himmel. Sie hatten sich mit überreifen Weintrauben und Ebereschenbeeren vollgefressen, die in ihren Mägen alkoholhaltig wurden. (bri, 2.6.2015)

  • Hat vor Alkohol keine Scheu: der Igel.
    foto: epa/milligan

    Hat vor Alkohol keine Scheu: der Igel.

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