700 Kilometer Südafrika: Auf der Garden Route bis nach Kapstadt

Ansichtssache3. Juni 2015, 07:00
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Naturliebhaber kommen in Südafrika auf ihre Kosten. Das 1,2 Millionen Quadratkilometer große Land beeindruckt nicht nur durch seine artenreiche Tierwelt – auch landschaftlich hat Südafrika einiges zu bieten – etwa den malerischen Küstenabschnitt zwischen Kapstadt und Port Elizabeth im Süden des Landes. Die Hälfte dieser 700 Kilometer langen Strecke entfällt dabei auf die "Garden Route" – eine abwechslungsreiche Landschaft mit schroffen Klippen, traumhaften Stränden und tropischen Wäldern.

Diese Fotostrecke startet in Port Elizabeth und geht westwärts Richtung Kapstadt. Wir halten jeweils bei den großen Nationalparks, die sich an der Garden Route aneinanderreihen.

foto: stefan gutbrunner

Ausgangspunkt ist die waldige Region nördlich von Port Elizabeth in der Nähe des Addo Elephant Park. Von der Lodge aus überblickt man die grünen Hügel – und genießt die Ruhe.

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Der erste Halt ist die kleine Küstenstadt Jeffreys Bay 75 Kilometer westlich von Port Elizabeth. "J-Bay" gilt als einer der besten Surfspots der Welt. Der Strand im Bild heißt "Supertubes".

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Zwischen Jeffreys Bay und Plettenberg Bay befindet sich der rund 80 Kilometer breite Tsitsikamma-Nationalpark. Er umfasst nicht nur einen schroffen Küstenabschnitt, sondern auch die dahinterliegenden dichtbewachsenen Urwälder.

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Mehrere Wanderrouten führen durch diesen tropischen Park.

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Kurz vor Plettenberg Bay überquert man die höchste Brücke Afrikas, die Bloukrans Bridge.

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Das Besondere an der Bloukrans Bridge: Sie ist mit 220 Metern die höchste Bungee-Brücke der Welt. (Ja, das bin ich).

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In Plettenberg Bay besuchen wir eine Tierklinik, wo Leoparden ...

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... und Geparde gesundgepflegt werden.

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foto: stefan gutbrunner

Weiter nach Knysna, wo wir einen Tag am Strand einlegen (Brenton-on-Sea). Das Schild warnt vor starker Strömung.

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Zumindest in hüfthohem Wasser stellt sie aber kein Problem dar.

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In der Nähe der Küstenstadt Wilderness befindet sich der Garden-Route-Nationalpark. Hier kann man wandern, flussaufwärts Kanu fahren, Wasserfälle entdecken oder in unzähligen kleinen Buchten plantschen.

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Hermanus gilt als einer der besten Orte weltweit, um Wale zu beobachten. Allerdings lassen sich die Südkaper nur im Winter blicken, wenn es ihnen im Süden zu kalt wird und sie zum Kalben in wärmere Gewässer kommen.

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Die heiß-feuchte Garden Route ist nach 350 Kilometern zu Ende. Jetzt geht es durch etwas trockenere Gebiete weiter, die aber nicht minder beeindruckend sind. Im Bild: Betty's Bay.

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Hier löst der Atlantik langsam den Indischen Ozean ab. Dadurch ändert sich nicht nur das Klima, auch das Wasser erhält eine blitzblaue Farbe.

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Diese Straße führt auf direktem Weg zum Kap der Guten Hoffnung.

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Auf der Kap-Halbinsel befindet sich Cape Point, vor dem unzählige Schiffe gestrandet sind.

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Und das Kap der Guten Hoffnung. Es bildet entgegen landläufiger Meinung nicht den südlichsten Punkt Afrikas, sondern den südwestlichsten. Die Südspitze Afrikas ist das 150 Kilometer weiter östlich liegende Cape Agulhas. Hier, am Kap der Guten Hoffnung, geht starker Wind, die Luft ist besonders frisch und rein. Die nächste Landmasse in südlicher Richtung ist bereits die Antarktis.

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Auf der anderen Seite der Kap-Halbinsel führt eine der schönsten Küstenstraßen der Welt, der Chapman's Peak Drive ...

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... über die atemberaubende Hout Bay ...

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... nach Kapstadt.

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Vom gemütlichen Sea Point aus hat man einen herrlichen Blick auf den 669 Meter hohen Lion's Head, der bereits zum Tafelbergmassiv gehört.

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Auf der anderen Seite befindet sich die City Bowl, das Zentrum Kapstadts.

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Der mehr als einen Kilometer hohe Tafelberg (1.087 Meter) umrahmt die City Bowl. Das Tafelbergmassiv ist rund 430 Millionen Jahre alt und damit deutlich älter als die Alpen.

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Mit der Seilbahn oder auch zu Fuß kann man den Tafelberg erklimmen und die Aussicht auf die City Bowl und Sea Point (links) genießen.

Für den Küstenabschnitt zwischen Port Elizabeth und Kapstadt sollten Besucherinnen und Besucher zumindest vier bis fünf Tage einplanen. (Stefan Gutbrunner, 3.6.2015)

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