Österreichischer Biologe Klement Tockner in Leopoldina aufgenommen

2. Juni 2015, 10:16
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Direktor des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei in die weltweit älteste Akademie für Naturforscher aufgenommen

Wien/Berlin - Der aus Österreich stammende Direktor des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und Professor an der Freien Universität Berlin, Klement Tockner, ist in die Leopoldina aufgenommen worden. Die Wahl in die weltweit älteste Akademie für Naturforscher gilt als eine der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen einer deutschen Institution, teilte das IGB mit.

"In die Leopoldina aufgenommen zu werden, ist wohl eine der größten Wertschätzungen, die ein Wissenschafter erfahren kann", erklärte Tockner, der international als einer der führenden Forscher auf dem Gebiet der Gewässerökologie gilt.

Geboren am 1. November 1962 in Schöder (Steiermark) studierte Tockner Zoologie und Botanik und promovierte an der Universität Wien. Nach Stationen in Ruanda, Uganda, Japan, Italien, in der Schweiz und den USA folgte er 2007 einem Ruf als Professor für Aquatische Ökologie an die Freie Universität Berlin. Seither leitet er auch als Direktor das IGB, das größte Forschungszentrum für Binnengewässer in Deutschland. (APA, 2.6.2015)

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