Griechenlands Geldgeber beendeten Treffen ohne Ergebnis

2. Juni 2015, 05:54
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Es ging darum, eine gemeinsame Position zu Griechenland zu finden - Ob das gelang und wenn ja, wie diese aussieht, ist nicht bekannt

Athen - Kurz nach Mitternacht ist das Spitzentreffen der wichtigsten Geldgeber für Griechenland in Berlin zu Ende gegangen. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Francois Hollande und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hätten zusammen mit EZB-Präsident Mario Draghi und IWF-Chefin, Christine Lagarde, vereinbart "mit großer Intensität" weiter nach einer Lösung zu suchen.

Das teilte ein Regierungssprecher in Berlin in der Nacht zu Dienstag mit. Dazu werde man untereinander und auch mit der griechischen Regierung weiter in engen Kontakt bleiben. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

Suche nach Haltung

Ziel des Treffens war es, eine gemeinsame Haltung in den weiteren Gesprächen mit Athen abzustecken. Die griechische Regierung ringt seit Monaten mit den internationalen Geldgebern um Reformzusagen, die den Weg freimachen sollen für kurzfristige Hilfszahlungen von 7,2 Milliarden Euro.

Das Land muss am 5. Juni eine Kreditrate von rund 300 Millionen Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) begleichen, wenige Tage später stehen weitere Zahlungen an. Sollte sich bis zum Wochenende keine Einigung erzielen lassen, dürfte Griechenland auch Thema auf dem G7-Gipfel im bayerischen Elmau werden. (APA, 2.6.2015)

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