Austro-Banken brauchen künftig wohl dickeren Kapitalpolster

1. Juni 2015, 16:27
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Drei Prozent der risikogewichteten Aktiva sollen zusätzlich vorgehalten werden

Wien - Für die österreichischen Großbanken gelten künftig strengere Kapitalvorschriften. Um sich für neuerlichen Krisen zu rüsten, sollten die größten Institute mit einer Übergangszeit bis Mitte 2017 einen zusätzlichen Risikopuffer von drei Prozent ihrer Risikoaktiva vorhalten, schlug das dafür zuständige Gremium am Montag vor.

Davon betroffen sind Erste Group, Raiffeisen Zentralbank, Raiffeisen Bank International und UniCredit Bank Austria. Der zusätzliche Puffer solle auf die Mindestquote von zuletzt acht Prozent an hartem Kernkapital aufgeschlagen werden.

Das Gremium, dem neben den Bankaufsehern auch das Finanzministerium und dessen Schuldenberater angehören, schlage der Aufsichtsbehörde FMA diese neuen Puffer vor. (APA, 1.6.2015)

  • Auch die Raiffeisen Bank International (RBI) muss künftig wohl mehr Kapital in der Hinterhand halten.
    foto: apa/fohringer

    Auch die Raiffeisen Bank International (RBI) muss künftig wohl mehr Kapital in der Hinterhand halten.

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