Kämpfe um syrisch-türkische Grenzregion zwischen IS und Rebellen

1. Juni 2015, 13:41
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Berlin verurteilt Fassbomben-Attacken des Assad-Regimes

Damaskus - In der syrisch-türkischen Grenzregion sind heftige Kämpfe zwischen der Terrormiliz "Islamischer Staat" und syrischen Rebellen ausgebrochen. Wie der Leiter der in Großbritannien ansässigen "Beobachtungsstelle für Menschenrechte", Rami Abdel Rahman, einer Agentur sagte, versuchten die Jihadisten am Montag, die Oppositionskämpfer von der Grenzeregion nahe der Stadt Asas zu vertreiben.

Dort liegt eine wichtige Versorgungsroute zur Metropole Aleppo. Die Stadt Aleppo und ihr Umland gehören zu den umkämpftesten Gebieten in dem seit fast vier Jahre andauernden Bürgerkrieg. Große Teile Aleppos stehen unter Kontrolle der Regierung, andere Viertel werden von Rebellen gehalten.

Angriffe auf Wohnviertel

Die deutsche Regierung verurteilte unterdessen die jüngsten Angriffe des syrischen Regimes auf Wohnviertel in der Stadt Aleppo scharf. Solange es "gezielte Angriffe auf die Zivilbevölkerung" gebe, sei es unmöglich, eine politische Lösung für den seit 2011 andauernden Konflikt zu finden, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Montag in Berlin.

Nach Angaben der "Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte", die in Opposition zu Machthaber Bashar al-Assad steht, waren am vergangenen Wochenende im Großraum Aleppo 184 Menschen getötet worden. Die meisten sollen durch sogenannte Fassbomben umgekommen sein, die mit Sprengstoff und Metallschrott gefüllt sind. (APA, 1.6.2015)

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