Stronach will steirische Landesgruppe weiter unterstützen

1. Juni 2015, 12:19
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Laut Wahlkampfleiter gab Austrokanadier Garantie für Weiterführung ab – Stronach steht weiter zu Spitzenkandidat Kaltenegger

Graz – Parteigründer Frank Stronach will trotz des ausgebliebenen Wahlerfolgs in der Steiermark das Büro und das Personal weiter unterstützen. Er habe diese Garantie noch Sonntagabend in einer Besprechung im Parteihaus in Graz abgegeben, hieß es am Montag seitens Wahlkampfleiter Christian Faul: "Er will eine Weiterführung der Gedanken des Team Stronach und eine Beteiligung am politischen Prozess."

In den kommenden weniger stressigen Monaten und Jahren soll die Partei sowohl österreichweit als auch in der Steiermark weiter aufgebaut werden. Der Unternehmer habe die geleistete Arbeit des steirischen Teams respektiert und sah die Vorverlegung des Wahltermins als Mitgrund für das nicht erreichte Ziel. Stronach steht auch weiter zu seinem Spitzenkandidaten: "Josef Kaltenegger hat weiter meine volle Unterstützung", sagte der Milliardär in einem Interview der "Kleinen Zeitung" (Montag-Ausgabe). Die Leute hätten einfach zu wenig Zeit gehabt, ihn kennenzulernen.

Stronach nimmt Scheitern nicht persönlich

Der Parteigründer nehme das schwache Ergebnis in seiner Heimatregion nicht persönlich: "Wir haben einen Samen gesät und ich hoffe, dass er im Laufe der Zeit aufgehen wird", fügte er hinzu. Der gebürtige Weizer hatte seinen Abflug zurück nach Kanada für Montagabend oder Dienstag in der Früh geplant.

Das Team Stronach hatte am Sonntag den Einzug in das Landesparlament mit Spitzenkandidat Josef Kaltenegger deutlich verpasst. Nicht einmal in den oststeirischen Gemeinden mit Magna-Niederlassungen und auch nicht im obersteirischen Heimatort von Kaltenegger, Fohnsdorf, konnten die Partei reüssieren. Nur selten übersprang die junge Partei vier Prozent Stimmenanteil. (APA, 1.6.2015)

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