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Die kleinen Unterschiede

1. Juni 2015, 12:39

Industrie 4.0 als Schlüssel für modernes Prozess-Management

Bei komplexen Produktionsprozessen ist der Koordinationsbedarf zwischen den einzelnen Teilaufgaben hoch. Wenn mehrere High-Tech-Maschinen, die oft von unterschiedlichen Herstellern stammen, in den Produktionsablauf integriert werden, liegt die Tücke im Detail. Schon allein für sich bietet jede Maschine eine hohe Anzahl von Konfigurationsmöglichkeiten.

Im Zusammenspiel der Maschinen können auch noch externe Faktoren – etwa geringe Unterschiede bei Raumtemperatur oder Luftfeuchtigkeit – Einfluss auf die Qualität des Endproduktes oder die Höhe des Ausschusses nehmen. Und wenige Prozentpunkte wirken sich signifikant auf die Herstellungskosten aus.

Verschmelzung von Maschine und IT

Und um diese kleinen Unterschiede geht es bei Industrie 4.0. Die Maschinen- und IT-Netzwerken verschmelzen, die IT verbindet alle Elemente der Produktionskette zu einem Netzwerk. Die Maschinen des Netzwerkes verfügen über eine Vielzahl von Sensoren, deren Daten über den ursprünglichen, auf die Aufgabe der Maschine bezogenen Zweck nutzbar gemacht werden können.

Industrie 4.0 heißt, dass diese Daten aggregiert und analysiert werden und so wertvolle Erkenntnisse über den Produktionsprozess liefern. Damit lässt sich nicht auch der Ausschuss senken, auch die Betriebskosten und der Ressourcenverbrauch – also Energie und Rohstoffkosten – können so reduziert werden.

"Industrie 4.0 zeigt neue Wege auf. Gut eingeführte Prozesse werden so noch ein Stück effizienter. Dafür gibt es aber keine Standardlösungen. Projekte im Bereich Industrie 4.0 sind nur in enger Abstimmung mit unseren Kunden möglich", betont Jochen Borenich, Vorstand der Kapsch BusinessCom.

Den IT-Spagat meistern

Sichere und stabile IT-Strukturen und flexible IT-Dienste muss man erst einmal unter einen Hut bekommen. Der Betrieb einer IT-Infrastruktur wird immer mehr zu einem Spagat zwischen der Flexibilität im Dienste sich ändernder Geschäftsanforderungen und der Bewahrung der IT-Substanz. IT-Abteilungen müssen also auf die Anforderungen aus dem Business reagieren, ohne dabei ihre Systeme zu unterwandern.

Bimodale IT

"Umgekehrt darf aber die Wahrung der Systemstabilität nicht damit erkauft werden, dass die Einführung neuer IT-Lösungen zu einem zeitraubenden Hürdenlauf wird", sagt Jochen Borenich, Vorstand der Kapsch BusinessCom, "um beides unter einen Hut zu bekommen, wurde der Ansatz der bimodalen IT entwickelt."

Kapsch BusinessCom hat das Konzept erstmals bei der Entwicklung einer neuen App, der KAPSCH Sales-Pipeline App umgesetzt. So konnte binnen kurzer Zeit eine mobile Applikation bereitgestellt werden, die optimal an den Anwendungsfall angepasst war.

Outsourcingpartnerschaft

Entscheidend für den Erfolg des bimodalen Ansatzes sind die neuen Entwicklungsprozesse. Bisher formulierten die betroffenen Fachbereiche die Anforderungen und waren dann noch bei Tests und Abnahme involviert.

"Nun werden die benötigten Datenmodelle und Funktionalitäten zum größten Teil in den Fachabteilungen selbst entwickelt. Die wissen am besten, was sie brauchen", erklärt Borenich. Um das fortschrittliche Konzept der bimodalen IT umzusetzen, braucht es jedoch umfangreiches Know-how - oder einen Partner, der über die nötige Entwicklungserfahrung verfügt und der den Kunden, etwa durch eine Outsourcingpartnerschaft, gut kennt.

  • Artikelbild
    foto: business economy
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