"Danube Flats": Nun geht es an die Einreichplanung

1. Juni 2015, 09:58
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Mittlerweile laufen Überlegungen für neue Namen für das Projekt

Beim Hochhausprojekt "Danube Flats" an der Reichsbrücke wird von den Verantwortlichen nun an der Detailplanung gearbeitet. Mit der Ausverhandlung der städtebaulichen Verträge ist die Umwidmung auf Bauklasse VI (Gebäudehöhe über 26 Meter) auf Schiene, der Baubeginn wird aber noch auf sich warten lassen. "Wir müssen jetzt die gesamte Einreichplanung machen", berichtet Wolfdieter Jarisch, Vorstand der S+B Gruppe, die gemeinsam mit der Soravia Group Bauherr ist, dem Standard. Er hofft, dass die Einreichplanung bis Jahresende erledigt ist.

Mittlerweile laufen Überlegungen für neue Namen für das Projekt, das aus einem 150 Meter hohen Wohnturm und mehreren niedrigeren Wohngebäuden besteht. ",Danube Flats' war der Name für das gesamte, übergeordnete Projekt", bestätigt Jarisch entsprechende Absichten. "Ein neuer Name kann jetzt durchaus sinnvoll sein." Auf diversen Projektunterlagen ist von "Donauterrassen", einem "Donauboulevard" und einer "Urban Lounge" die Rede.

Windverträgliche Pflanzen

"Positives" berichtet Jarisch auch von den Versuchspflanzungen auf dem Dach des ehemaligen Cineplexx-Kinos in Zusammenarbeit mit der Boku. Der Turm soll bekanntlich bis in lichte Höhen begrünt werden. Von der Boku habe man bereits einen Katalog mit windverträglichen Pflanzen bekommen. Die besorgten Anrainer der "Initiative Kaisermühlen" bekämpfen das Vorhaben gleichwohl weiterhin. Trotz zahlreicher Einsprüche samt Petition wurde das Projekt aber von der Bezirksvertretung abgesegnet. (mapu, 1.6.2015)

  • Die "Danube Flats" im 22. Bezirk könnten bald anders  heißen.
    rendering: zoom visual project gmbh

    Die "Danube Flats" im 22. Bezirk könnten bald anders heißen.

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