Protestaktion: Mit Nacktbildern und IP-Blockade gegen NSA-Spionage

30. Mai 2015, 12:12
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US-Kongress entscheidet zurzeit über Wiederautorisierung von NSA-Überwachung

"Dies ist ein Blackout" wurde am Freitag den Abgeordneten des US-Kongresses beim Besuch von mehr als 10.000 Websites angezeigt. Hintergrund war ein Protest gegen die mögliche Wiederautorisierung der NSA-Spionage. Hauptorganisator der Aktion ist Holmes Wilson, Mitgründer der Website "fightforthefuture.org". Ihm zufolge sollen die IPs des Kongresshauses auch weiterhin umgeleitet werden: "Wir werden solange Websites blockieren, bis der Freedom Act beziehungsweise der Patriot Act überarbeitet oder komplett beendet werden".

Nacktbilder gegen Patriot Act

Auf der Weiterleitungsseite war etwa zu lesen, dass die Blockade so lange "aufrechterhalten bleiben soll, bis der Kongress etwas gegen massenhafte Überwachung unternimmt". Auch Nacktbilder waren zu sehen – teilweise mit der Bildunterschrift, dass man sich aufgrund der NSA-Spionage "nackt" fühlen würde. Fight for the Future organisierte bereits mehrere Proteste, unter anderem gegen das Freihandelsabkommen TTIP. Ein Grumpy Cat-Banner sollte zudem den US-Kabelnetzbetreiber Comcast bei der Netzneutralität zum Umdenken bewegen. (dk, 30.06.2015)

  • "Dies ist ein Blackout" - 10.000 Websites leiteten bei einer Kongresshaus-IP auf diese Seite um.
    foto: screenshot/webstandard

    "Dies ist ein Blackout" - 10.000 Websites leiteten bei einer Kongresshaus-IP auf diese Seite um.

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