Faszination Tauchen: Öfters mal unter die Oberfläche schauen

Ansichtssache12. Juni 2015, 17:26
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Dafür muss man nicht immer in die Ferne reisen. Österreichs Seen und Flüsse haben viel mehr zu bieten als man denkt.

foto: bettina winert

Wasser ist der Ursprung und die Grundlage allen Lebens auf unserem Planeten.

Bild: Grüner See

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foto: bettina winert

Die Ozeane und Meere dieser Welt sind ultimative Sehnsuchtsziele. Wir sehen das hypnotische tiefe Blau in all seinen Nuancen, das unendliche Spiel der Wellen, schmecken das Salz auf unserer Haut und spüren den Wind, der uns um die Nase weht.

Bild: Napoleonfisch

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foto: bettina winert

Der Anblick des Meeres gibt uns das Gefühl von Freiheit und Unendlichkeit, wir lassen uns ins Wasser fallen und tauchen ab.

Bild: Daedalus-Riff (Rotes Meer)

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foto: bettina winert

Unter Wasser werden die grundsätzlichen Regeln des Lebens an Land außer Kraft gesetzt. Taucher machen alles anders. Gehen, sprechen und riechen – unter Wasser ist das nicht möglich. Zu hören gibt es auch nicht viel.

Bild: Meeresschildkröte, Oman

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foto: bettina winert

Gibt es ein Problem, darf man ja nicht dem ureigenen Fluchtinstinkt folgen und nach oben schießen, sondern langsam nach oben zurückkehren. Taucher sind die Schwächsten dort unten und Gäste auf Zeit.

Bild: Hammerhaie in Costa Rica

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foto: bettina winert

Tauchen ist wie Meditation. Man lässt den Alltag, die Geräusche, die Hektik an Land hinter sich. Genießt die Stille. Konzentriert sich auf den Körper. Die Atmung. Die Flossenschläge. Der Puls fährt runter, die Atemzüge werden seltener und bewusster. Man entspannt komplett – ist schwerelos und unendlich frei.

Bild: Unterwasser-Szene im Sudan

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foto: bettina winert

Ein besonderer Genuss ist es, an Steilwänden entlang zu tauchen. Unter einem Taucher geht es gefühlt endlos in die Tiefe, eine Dimension, die einem an Land verwehrt bleibt. Wie ein Vogel schwebt man hinab. Am liebsten würde man endlos abtauchen können.

Bild: Rochen in Costa Rica

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foto: bettina winert

Natürlich sind die Riffe im Sudan (Bild) oder die Hammerhaie in Costa Rica absolut beeindruckend.

Bild: Ein Schwarm Barrakudas

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foto: bettina winert

Man stößt auf ungewöhnliche "Riffe". Etwa hier in Jordanien ...

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foto: bettina winert

... oder in Ägypten das Shark-Yolanda-Riff im Ras-Mohammed-Nationalpark. Die Toilette ist von der Ladung des Schiffes Yolanda, das dort untergegangen ist.

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foto: bettina winert

Aber warum im Alltag auf das Hobby verzichten?

Bild: Neufelder See

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Unsere Seen und Flüsse haben viel mehr zu bieten als man denkt.

Bild: Weißensee

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Auch in Europa kann man tolle Tauchgänge machen, rund um das Mittelmeer und die Adria gibt es viel zu sehen.

Bild: Seepferdchen, gesehen in Trogir, Kroatien

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Man muss öfter mal unter die Wasseroberfläche schauen. Es gibt viel mehr zu sehen als man erwartet. (Bettina Winert, 12.6.2015)

Bild: Grüner See (Steiermark)

Link

Bettina Winert bloggt regelmäßig in ihrem dertaucherblog.de.

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