Washingtons Verkehrsbehörde lehnt Werbung mit Mohammed-Karikatur ab

29. Mai 2015, 11:45
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Organisatorin von Zeichen-Wettbewerb sieht Verstoß gegen Meinungsfreiheit

Washington - Washingtons Verkehrsbehörde (WMATA) hat die Veröffentlichung einer Werbeanzeige mit einer Mohammed-Karikatur abgelehnt. Die WMATA habe bis zum Ende des Jahres die Veröffentlichung aller politischen Werbeanzeigen ausgesetzt, berichtete die Zeitung "Washington Post" am Donnerstag.

Pamela Geller - von der islamfeindlichen American Freedom Defense Initiative - hatte die Karikatur bei der WMATA eingereicht. Die Zeichnung war als Gewinner aus einem Karikaturen-Wettbewerb in Texas hervorgegangen, der im April von zwei Islamisten angegriffen worden war.

Die beiden Männer, die aus Sturmgewehren das Feuer auf die Teilnehmer eröffneten, wurden von einem Polizisten erschossen, ohne jemand verletzt zu haben. Die Zeichnung, die in dem Wettbewerb als Gewinner ausgewählt wurde, zeigt den Propheten Mohammed mit einem Schwert, der sagt: "Du kannst mich nicht zeichnen." Ein Zeichner antwortet darauf: "Darum zeichne ich dich." Die Organisatorin des Wettbewerbs, Geller, kritisierte am Donnerstag die Ablehnung der Werbeanzeige mit der Karikatur als Verstoß gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung. (APA, 29.5.2015)

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