Gericht entschied über Ernährung von Buben

28. Mai 2015, 16:31
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Weil geschiedene Eltern höchst unterschiedliche Ansichten haben

Bergamo - Weil ein Ex-Ehepaar über die Ernährung des gemeinsamen zwölfjährigen Sohns streitet, hat ein Gericht in der lombardischen Stadt Bergamo eine Entscheidung getroffen: Die Mutter, die auf makrobiotische Ernährung setzt, muss dem Buben mindestens einmal pro Woche Fleisch vorsetzen. Die Frau selbst isst seit neun Jahren kein Fleisch mehr.

Die Frau klagte, dass ihr Sohn nach Wochenenden beim Vater mit Fleisch, Hamburgern, Würsteln, Milchprodukten und Süßigkeiten unter Bauchschmerzen leide. Ihr Ex-Mann ist davon überzeugt, dass Fleisch für die Entwicklung wichtig ist, und hat sich deshalb an das Gericht gewandt. Dieses legte fest, dass es bei der Mutter mindestens einmal pro Woche Fleisch geben muss, am Wochenende beim Vater aber höchstens zwei Mal. (APA, 28.5.2015)

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