US-Amerikaner werden immer dicker

28. Mai 2015, 09:30
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Laut einer Umfrage sind knapp zwei Drittel der US-Bürger von Übergewicht oder Adipositas betroffen

Washington – US-Bürger werden laut einer Umfrage immer dicker. Der Anteil der Fettleibigen hat demnach im vergangenen Jahr unter Erwachsenen 27,7 Prozent erreicht, teilte das Meinungsforschungsinstitut Gallup mit. Dies ist der höchste gemessene Anteil seit Beginn der Untersuchungen im Jahr 2008. Damals hatte er noch bei 25,5 Prozent gelegen, bevor er 2012 auf 26,2 und 2013 auf 27,1 Prozent gestiegen ist.

Adipöse und Übergewichtige machen der Befragung zufolge 62,9 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in den USA aus.

Frauen holen auf

Übergewichtige würden zunehmend in die Kategorie der Adipösen rutschen, heißt es von Seiten des Instituts. US-Bürger mit einem Body-Mass-Index (BMI) von mehr als 30 gelten als fettleibig.

Laut Gallup stieg Adipositas besonders bei Menschen über 45 Jahre und bei Frauen. Wie in früheren Jahren sind Afroamerikaner und Einwohner südlicher Bundesstaaten wie Mississippi oder Louisiana besonders betroffen. Für die Studie wurden im Laufe des vergangenen Jahres 176.702 US-Bürger befragt. (APA, 28.5.2015)

  • Der Anteil von Adipösen ist vor allem unter den über 45-Jährigen gestiegen.
    foto: ap/gerald herbert

    Der Anteil von Adipösen ist vor allem unter den über 45-Jährigen gestiegen.

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