Spitalsärzte: Gespräch zwischen Stadt und Ärztekammer

27. Mai 2015, 12:03
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Wehsely lud zu Termin am Donnerstag ein - "Bin Willens und Wollens das Thema gütlich zu lösen"

Wien - Nach der Einigung mit den Ordensspitälern sowie im AKH bleibt bei der Umsetzung der neuen Arbeitszeiten für Spitalsärzte nur eine Wiener Baustelle: Im Krankenanstaltenverbund (KAV) gibt es zwar eine Lösung zwischen Stadt und Gewerkschaft - die Ärztekammer stimmte jedoch gegen die Einigung und stellte neue Forderungen auf. Nun wird es neuerlich ein Gespräch geben.

Postwendend eingeladen

"Ich habe den Forderungskatalog in meiner Post gefunden und sofort zu einem Termin eingeladen", meinte Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) am Mittwoch im Zuge einer Pressekonferenz. Dieser wird morgen, Donnerstag, stattfinden. Zuvor hatte die Stadträtin eigentlich erklärt, das auch unter Teilnahme der Ärztekammer verhandelte Paket nicht noch einmal aufschnüren zu wollen und die Kammer künftig vom Umsetzungsprozess in den Spitälern des KAV auszunehmen. "Ich gehe davon aus, dass wir ein gutes Gespräch haben werden. Ich bin Willens und Wollens das Thema nach dem AKH und den Ordensspitälern auch im KAV gütlich zu lösen", meinte sie am Mittwoch.

Die Wiener Ärztekammer will der Einladung auch nachkommen - sowohl Präsident Thomas Szekeres, als auch Vizepräsident Hermann Leitner, zuletzt Verhandlungsführer, und Kammeramtsdirektor Thomas Holzgruber werden an dem Termin teilnehmen. Die Forderungen der Ärztekammer betreffen unter anderem bessere Zulagen für Nachtdienste, vor allem am Wochenende und an Feiertagen sowie die Aufstockung der Primargehälter. Zudem wollte die Kammer ein klares Bekenntnis der Stadträtin gegen Personalabbau, die Durchführung der neuen Dienstzeitmodelle nur bei Zustimmung der betroffenen Ärzte und eine Aufstockung der Fachärzte in den Zentralen Notaufnahmen. (APA, 27.5.2015)

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