China will auf die Rückseite des Mondes

Ansichtssache1. Juni 2015, 00:24
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foto: ap photo/xinhua

Reise zur dunklen Seite des Mondes

Die chinesische Mondmission "Chang'e 3" im Dezember 2013 erwies sich als großer Erfolg und als Meilenstein in der Monderforschung. Es war die erste weiche Landung auf dem Erdtrabanten seit 1976. Und es war das erste Mal seit der sowjetischen "Lunochod 2"-Mission 40 Jahre davor, dass wieder ein Roboter auf der Mondoberfläche umher kurvte. Zwar verurteilte ein technischer Defekt den rund 140 Kilogramm schweren Rover "Yutu" (im Bild) nach kurzer Zeit zum Stillstand, doch nach Angaben der China National Space Administration (CNSA) soll "Yutu" nach wie vor Daten zur Erde schicken.

Nun verkündete China die Pläne für ein neues, in der Raumfahrtgeschichte bislang einzigartiges Vorhaben: In den kommenden Jahren soll die Sonde "Chang'e-4" auf der erdabgewandten Seite des Mondes landen. Die gegenüber ihrer Vorgängerin verbesserte Version der Sonde soll im riesigen Südpol-Aitken-Becken aufsetzen. Von Gesteinen im größten lunaren Einschlagkrater mit einem Durchmesser von rund 2500 Kilometern und einer Tiefe von 13 Kilometern versprechen sich die chinesischen Forscher neue Erkenntnisse über die Zusammensetzung des Mondes kurz nach seiner Entstehung.

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