Banknoten mit Funkchip: Geld kann ferngesteuert entwertet werden

25. Mai 2015, 09:59
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Hybride, fälschungssichere Banknoten mit RFID-Chip - Geld kann auch geortet werden

Das österreichisch-deutsche Technologieunternehmen EDAQS hat eine neue Form vom Bargeld entwickelt, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" . Banknoten werden mit einem hochverschlüsselten RFID-Funkchip ausgestattet. Mittels entsprechender Terminals, ob bei Banken oder in Geschäften, weiß das "DICE" genannte Geldsystem stets, wo sich welche Banknote befindet.

Geld kann ferngesteuert entwertet werden

Die Privatsphäre der Nutzer soll gewahrt bleiben, gleichzeitig sollen sich bargeldbezogene Verbrechen mit DICE effektiv verhindern lassen, da Banknoten, die in falsche Hände gelangen, ferngesteuert entwertet werden können.

Verhandlungen

"Unser System adressiert all Bedenken, die heute gegenüber herkömmlichem Bargeld bestehen", so Daryl de Jorí, einer der Gründer von EDAQS. Erste Interessenten für das neue Bargeld gibt es bereits. EDAQS verhandelt mit der russischen Zentralbank, auch Vertreter der australischen Regierung reisen Anfang Juni für Verhandlungen nach Wien.

So soll das System funktionieren. Quelle: EDAQS

Seit Jahren im Alltag

In Handel und Logistik gehört die berührungslose Funktechnik längst zum Alltag. Auch Luftfahrt, Automobilindustrie oder Pharma setzen auf RFID. Ohne Verschlüsselung läßt sich die Technik allerdings leicht auslesen und kopieren. (red, 25.5. 2015)

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EDAQS

  • Bargeld ohne Chip.
    foto: apa

    Bargeld ohne Chip.

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