Golden State hat erstes Finale seit 40 Jahren in Griffweite

24. Mai 2015, 12:49
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Die Kalifornier und ihr überragender Guard Stephen Curry stellen in Halbfinalserie gegen Houston auf 3:0

Houston - Dank ihres weiterhin überragenden Rekordschützen Stephen Curry stehen die Golden State Warriors in der NBA unmittelbar vor ihrer ersten Endspiel-Teilnahme seit 40 Jahren. Die Kalifornier liegen im Playoff-Halbfinale gegen die Houston Rockets nach dem 115:80-Auswärtserfolg mit 3:0 Siegen in Führung und haben damit in der Best-of-seven-Serie am Montag (wiederum in Houston) ihren ersten Matchball.

Curry zeigte einmal mehr eine Gala-Vorstellung. Der "wertvollste Spieler" (MVP) der regulären Saison imponierte mit insgesamt 40 Punkten. Dabei verbesserte der 27 Jahre alte Point Guard durch sieben erfolgreiche Dreipunktewürfe den 15 Jahre alten Rekord von Reggie Miller für die meisten erfolgreichen Distanzversuche in Playoffs vorerst um sechs auf vorerst 64.

Angesichts ihrer komfortablen Führung können die Warriors bereits die Planungen für ihre erstes Finale seit 1975 aufnehmen. Damals gewann das Team aus Oakland seinen dritten und bislang letzten Titel.

Für die Rockets, bei denen Starspieler James Harden mit 17 Zählern erfolgreichster Werfer war, erscheint die Situation nach der Heimpleite schier aussichtlos. Zwar gelang Houston im Viertelfinale gegen die Los Angeles Clippers nach einem 1:3-Zwischenstand noch die Wende, doch nach einem 0:3-Rückstand hat in der NBA-Geschichte bisher noch keine Mannschaft in einer Best-of-seven-Serie eine erfolgreiche Aufholjagd geschafft.

Den zweiten Finalisten ermitteln die Atlanta Hawks und die Cleveland Cavaliers um Superstar LeBron James. Die Hawks gerieten vor ihrem ersten Auftritt in Cleveland am Sonntag durch zwei Heimniederlagen mit 0:2 in Rückstand. (sid/red - 24.5. 2015)

NBA-Playoff-Halbfinale (best of 7) - 3. Spiel der Western Conference:
Houston Rockets - Golden State Warriors 80:115
Stand der Serie 0:3.

  • Stephen Curry war von den  Rockets einmal mehr nicht zu halten.
    foto: usa today sports/taormina

    Stephen Curry war von den Rockets einmal mehr nicht zu halten.

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