Ein Toter bei Unfall auf Inntalautobahn

23. Mai 2015, 11:53
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Unglückslenker blieb unverletzt - Zwölf Verletzte nach Verkehrsunfall auf A1 im Bezirk St. Pölten

Rietz - Bei einem Fahrzeugabsturz von der Inntalautobahn bei Rietz im Tiroler Bezirk Imst ist am Pfingstsamstag ein 49-jähriger Deutscher ums Leben gekommen. Der ebenfalls aus Deutschland stammende Unglückslenker (53) blieb nach Angaben der Polizei unverletzt.

Der in Richtung Innsbruck fahrende Kleintransporter geriet aus vorerst ungeklärter Ursache gegen 4.50 Uhr von der Fahrbahn und prallte gegen einen Baum. Der Beifahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und erlitt schwerste Kopfverletzungen, denen er noch am Unfallort erlag.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der Alkotest beim Lenker verlief negativ.

Zwölf Verletzte nach Verkehrsunfall auf A1 im Bezirk St. Pölten

Ein Verkehrsunfall auf der Westautobahn (A1) bei Haunoldstein (Bezirk St. Pölten) hat am Samstagvormittag nach Angaben von "Notruf NÖ" und des ÖAMTC mehrere teils Schwerverletzte gefordert. Ein Kleinbus war auf der Richtungsfahrbahn Linz auf einen Lkw-Pritschenwagen aufgefahren, teilte ein Sprecher des Autofahrerclubs mit.

"Christophorus 2" flog eine Patientin nach Krems. Weitere Opfer wurden in die Kliniken St. Pölten, Melk und Lilienfeld eingeliefert.

Die Richtungsfahrbahn Linz der A1 war nach der Karambolage vorübergehend zur Gänze gesperrt. In der Folge wurde laut ÖAMTC eine Fahrspur wieder freigegeben. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau im Pfingstreiseverkehr.

Nach Angaben der Asfinag forderte der Unfall letztlich zwölf Verletzte. Bei dem Kleinbus handelte es sich um ein Fahrzeug mit rumänischem Kennzeichen.

Der Crash kurz vor 10.00 Uhr war ein Folgeunfall, sagte Asfinag-Sprecherin Alexandra Vucsina-Valla. Bereits gegen 6.30 Uhr waren demnach je zwei Lkw und Pkw in eine Karambolage bei Loosdorf (Bezirk Melk) verwickelt. Es blieb bei Blechschäden. Eine Spur der A1 musste gesperrt werden, weil ein Lkw Diesel verloren hatte.

Im Stau kam es schließlich dreieinhalb Stunden später zu dem Auffahrunfall. Die Bergung der involvierten Fahrzeuge dauerte laut Vucsina-Valla in die Mittagsstunden an. Auch bei Haunoldstein blieb vorerst eine Spur gesperrt. Der Rückstau erreichte der Sprecherin zufolge eine Länge von neun Kilometern. (APA, 23.5.2015)

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