Green Events: Ein Zukunftsmodell für Großveranstaltungen?

Diskussion24. Mai 2015, 08:22
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Der Eurovision Song Contest findet erstmals als Green Event statt. Andere Großveranstalter sind auf den Zug der nachhaltigen Veranstaltung noch kaum aufgesprungen

Wien gibt dem Song Contest einen grünen Anstrich und will damit als leuchtendes Beispiel vorangehen. Zum ersten Mal in seiner Geschichte wird der Eurovision Song Contest als Green Event veranstaltet. Das erklärte Ziel: den ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten.

Kompensation für "CO2-Sünden"

Der Strom für dieses Großevent stammt ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen. Die Eintrittskarten fungieren gleichzeitig als Fahrkarten für die Wiener Linien, und die Delegationen, die per Flugzeug anreisten, wurden gebeten, CO2-Kompensationen zu bezahlen – eine freiwillige Spende, um die Emissionen des Treibhausgases auszugleichen. Verköstigt wird selbstverständlich mit regionalen Bioprodukten, und die Müllproduktion wird unter anderem durch den Einsatz von Mehrwegbechern gering gehalten.

ESC als Vorreiter?

Könnten Sie sich Olympische Spiele oder eine Weltmeisterschaft als Green Event vorstellen? Sind Großveranstaltungen überhaupt mit Umweltfreundlichkeit vereinbar oder wie das "Tomorrow"-Musikfestival dem Untergang geweiht? Haben Sie selbst schon an einem Green Event teilgenommen? (ste, 23.5.2015)

  • Der Song Contest als Vorbild für andere Großevents?
    foto: apa/roland schlager

    Der Song Contest als Vorbild für andere Großevents?

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