Kachelmann einigte sich außergerichtlich mit Burda

21. Mai 2015, 16:36
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Der Rechtsstreit mit dem Springer-Verlag ist noch offen - TV-Moderator fordert 2,25 Millionen Euro Entschädigung

Köln/München - Fernsehmoderator Jörg Kachelmann hat sich mit der Hubert Burda Media außergerichtlich geeinigt. Das bestätigten am Donnerstag Kachelmanns Anwalt Ralf Höcker und eine Sprecherin von Burda. Über die Konditionen wurde Stillschweigen vereinbart. Kachelmann hatte eine Million Euro Entschädigung für Berichte gefordert, die über ihn in den Magazinen "Bunte" und "Focus" erschienen waren.

Kachelmann war 2011 vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Er sieht sich durch die Prozess-Berichterstattung weiter Teile der Medien verleumdet und hat mehrere Medienunternehmen verklagt. In seinem Rechtsstreit mit Springer war kein Vergleich zustande gekommen - in diesem Verfahren soll nun am 2. September das Landgericht Köln entscheiden. Hier fordert Kachelmann für Berichte der "Bild"-Zeitung 2,25 Millionen Euro Entschädigung. (APA, 21.5.2015)

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