250-Kilo-Fliegerbombe in Villach entschärft

21. Mai 2015, 10:12
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Bevölkerung im Umkreis von 250 Metern evakuiert – 49 Granaten neben Bahngleisen im Nordburgenland entdeckt

Villach/Pamhagen – In Villach ist bei Baggerarbeiten am Mittwochnachmittag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Fliegerbombe konnte von Experten des Entminungsdienstes gegen 19:30 Uhr entschärft werden und wurde danach abtransportiert, teilte die Polizei mit.

Nach dem Freilegen der Bombe seien die Bauarbeiten in der Primus-Lessiak-Straße in Villach-Lind sofort eingestellt worden. Vom Sprengstoffsachverständigen des Stadtpolizeikommando (SPK) Villach wurde der Auffindungsort großräumig abgesperrt und die Bevölkerung im Umkreis von 250 Metern evakuiert. Nach der Entfernung der Bombe konnte die Evakuierung wieder aufgehoben werden.

Suche nach Kriegsrelikten

In Pamhagen (Bezirk Neusiedl am See) sind am Mittwoch neben Bahngleisen insgesamt 49 Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Das Kriegsmaterial war unmittelbar vor der ungarischen Grenze von einer Firma sichergestellt worden, die mit der Suche nach Kriegsrelikten beauftragt war, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland heute, Donnerstag.

Bei dem Fund handle es sich um eine Sprenggranate, zwölf Wurf-, sechs Panzerspreng- und 30 Sprenggranaten. Die Relikte wurden vom Entminungsdienst abgeholt und ordnungsgemäß entsorgt. (APA, 21.5.2015)

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