"Stadlpost"-Pleite: Gläubiger bekommen 4,9 Prozent

20. Mai 2015, 18:09
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Unternehmen nach Schulden von 400.000 Euro schon geschlossen - Neuauflage der ORF-Zeitschrift durch andere Firma

Wien - Das Insolvenzverfahren über den früheren Macher und Herausgeber der Zeitschrift "Stadlpost" ist abschlussreif. Die 27 Gläubiger bekommen 4,9 Prozent ihrer Forderungen, berichteten die Kreditschützer vom AKV am Mittwoch. Die Quota Film- und Fernseh-PR-Beratungsgesellschaft m.b.H mit Sitz in Mödling hatte im Oktober 2014 ein Konkursverfahren beantragt.

Das Unternehmen hatte Schulden von rund 400.000 Euro angehäuft und wurde bereits vor längerem geschlossen. Es hatte jahrelang das ORF-Lizenzprodukt "Musikantenstadlpost" herausgegeben, ehe der ORF 2012 den Lizenzvertrag kündigte. Seit dem Rückzug des heuer verstorbenen Moderators der Volksmusiksendung, Karl Moik, ging es bergab. Die Sendung verlor an Reichweite, der ORF verlangte ein aufwendiges Redesign der Zeitschrift.

Die letzte "Stadlpost" aus Mödling erschien im Juli 2014. Zwischenzeitlich gibt es aber eine Neuauflage, sie wird von der Stadl Media GmbH aus Wien herausgegeben. Neu sind auch die Moderatoren des Volksmusik- und Schlagerformats. Die Schweizerin Francine Jordi und der Deutsche Alexander Mazza lösen Andy Borg ab, am 12. September begrüßen sie das Publikum erstmals live aus Offenburg. (APA, 20.5.2015)

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