Wilde Fetzen und Gesänge: Game of Song Contest

Ansichtssache20. Mai 2015, 18:33
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Der Song Contest ist eine Fantasywelt - In diesem Jahr hat man sich auch im Look daran angepasst. Aber sehen Sie selbst:

foto: apa/hochmuth

Wenn in Game of Thrones die Krähen losgeschickt werden, um Unheil anzukündigen, dann ist es vorbei mit dem kuscheligen Winter-Wunderland. Auch bei der Georgierin Nina Sublatti ist nicht recht klar, wohin der Weg geht. Das kurze Hoserl und die ausladenden Krähenschultern machen vor allem eins: Angst. Winter is coming.

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foto: apa/hochmuth

Es gibt solches Gewand und solches. Trijntje Oosterhuis hat dann doch eher was anderes an. Der Overall (?) besticht vor allem in einem: Einer ausgesprochen interessanten und selten zuvor gesehenen Silhouette. Erinnerungen an eine Gothik-Version von Maggie Simpson werden wach.

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apa/fohringer

Kann sich noch irgendwer an Babylon 5 und die Minbari erinnern? Nein? Dann sehen Sie sich Genealogy aus Armenien an. Vielleicht weckt das die Erinnerung.

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apa/hochmuth

Bei ihrem Auftritt im ersten Semifinale griffen die Herrschaften aus Armenien dann doch auf etwas klassischeres schwarzes mit auffälligem Schmuck zurück. Einen schwarze Elben-Lookalike-Contest können sie damit jedenfalls gewinnen.

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foto: apa/jäger

Eine optische Herausforderung waren auch die Damen und Herren rund um die serbische Sängerin Bojana Stamenov. In weißen Roben mit Silberstreif, und Masken waren wir von Eyes Wide Shut nicht weit entfernt. Warum sie Fahnen schwangen, das wissen wir bis heute nicht.

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foto: reuters/foeger

Manchmal ist ein schwarzes Kleid einfach nur ein schwarzes Kleid. Wie hier: Maltas Amber.

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foto: reuters/foeger

Die Superkräfte von Leonor Andrade sind schnell erklärt: Die Portugiesin kann dank ihres Lackumhangs Blitze aus den Daumen schießen.

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foto: apa/hochmuth

Wald ist heuer ein sehr beliebtest Motiv. Auch die Schweizer rund um Melanie René greifen darauf zurück. Wann kommt irgendwer auf die Idee, und macht eine Bühnenshow im Tausenmorgenwald, mit Winnie the Pooh und Christopher Robin als Backgroundtänzern? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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foto: apa/hochmuth

Einen apokalyptischen Wald bietet uns der Beitrag aus Aserbaidschan, Elnur Huseynov. (Sebastian Pumberger, Daniela Rom, 20.5.2015)

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