Tudor: Die Rolex-Schwester tritt aus dem Schatten

Ansichtssache21. Mai 2015, 17:16
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Die 1926 vom Rolex-Gründer Hans Wilsdorf ins Leben gerufene Uhrenmarke Tudor stand die längste Zeit im Schatten ihrer großen Schwester. Mit eigenen Manufakturkalibern ändert sich das nun.

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foto: tudor

Rolex und Tudor-Messestand auf der Baselworld: Spöttische Zungen behaupteten immer wieder, dass es sich bei einer Tudor um eine "Rolex für Arme" handle. Tatsächlich hatte Hans Wilsdorf mit der Gründung der Marke eine günstigere, aber ebenso zuverlässige Alternative zu Rolex im Sinn. Das Urteil "Rolex für Arme" ist, zumindest was die Anfangstage betrifft, nicht gerechtfertigt, da Tudor auch noch Werke und Gehäuse von der Rolex erhielt. Ältere Modelle, beispielsweise die Tudor Oyster Prince, hatten - neben der Namensähnlichkeit - noch das Rolex-Logo auf der Krone.

Später änderte sich die Firmenstrategie: Man setzte auf Eta-Werke, die entsprechend "gepimpt" wurden. Die Marke profitierte von der gleichen industriellen Plattform wie Rolex, insbesondere auf den Gebieten der Gehäuse- und Bandfertigung, der Montage und der Qualitätssicherung sowie der Distribution und des Nachverkaufsservice.

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