Keine Spur von in Libyen entführtem Österreicher

20. Mai 2015, 12:25
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Keine Forderung eingegangen - Außenministerium arbeitet weiter daran

Linz/Tripolis - Von dem Anfang März von einem Ölfeld in Libyen entführten Oberösterreicher fehlt nach wie vor jede Spur. Das berichtete Außenministeriumssprecher Martin Weiss am Mittwoch auf APA-Anfrage. "Wir haben keine gute und keine schlechte Nachricht", sagte er.

Es seien auch keine Forderungen als Bedingung für eine Freilassung eingegangen. In dem Fall ist es "sehr, sehr still" geworden, erklärte der Sprecher. Aber das Außenministerium arbeite nach wie vor daran.

Dalibor S. und acht weitere Mitarbeiter eines maltesisch-österreichischen Unternehmens aus anderen Ländern sind am 6. März vom al-Ghani-Ölfeld in Libyen entführt worden - kurz bevor sie evakuiert werden sollten. Das Team wurde von bewaffneter Miliz eingekreist, auf Fahrzeuge geladen und abtransportiert. Zwei Männer aus Bangladesch und ein Ghanese wurden später freigelassen. Neben dem Oberösterreicher werden auch ein Tscheche und vier Filipinos vermisst. (APA, 20.5.2015)

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