BND-NSA-Affäre: Niederlande prüfen Spionagevorwurf

19. Mai 2015, 18:44
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Parlament fordert rückhaltlose Aufklärung

Die niederländische Regierung wird den Vorwurf prüfen, dass der BND für den US-Geheimdienst NSA Datenkabel aus den Niederlanden angezapft hat. Innenminister Roland Plasterk sicherte dies am Dienstag dem Parlament in Den Haag zu, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete.

Aufklärung

Plasterk beauftragte den niederländischen Geheimdienst AIVD mit der Untersuchung. Das Parlament forderte eine rückhaltlose Aufklärung der Affäre.

Der österreichische Grünen-Abgeordnete Peter Pilz hat nach eigenen Angaben Belege, dass der BND für die NSA innereuropäische Datenkabel angezapft habe, darunter aus den Niederlanden. Luxemburg verlangt von der Bundesregierung und den USA auf derselben Datenbasis Aufklärung über mögliche Spionage des BND und der NSA im Großherzogtum. (APA, 19.5.2015)

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