Liebe und Krise: Internationale Beziehungen beim Song Contest

Infografik22. Mai 2015, 13:49
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59 Jahre Song Contest bieten viel Material für Beziehungsanalysen. Wir haben herumgewühlt

Oh, die versteckten Dramen des Song Contests. Allianzen werden geschmiedet, Länder gemieden, Punkte hin und her geschoben. Doch was sagt die Statistik der letzten 59 Song-Contest-Jahre?

Unerwiderte Liebe: Bei seinen zwei Antritten beim Song Contest vergab Serbien & Montenegro keine Punkte an Österreich, Schweden, Frankreich, Zypern und die Schweiz. Die serbisch-montenegrinischen Songs bekamen von den fünf Ländern recht viele Punkte: Sie wurden Zweiter beziehungsweise Fünfter.

Unerwiderte Abneigung: Island gab Jugoslawien immerhin 48 von 406 Punkten bei den gemeinsamen Antritten, während nur vier zurückkamen. Wollt ihr nicht darüber reden?

Rumänien und Moldawien als ESC-Traumpaar: Bei ihren zehn gemeinsamen Antritten gaben sie einander ungewöhnlich viele Punkte. Für Statistikkenner: Vier- beziehungsweise dreieinhalbmal Standardabweichung vom Durchschnitt haben ihre Punktevergaben zueinander. Auch Bosnien und Zypern gaben einander von fast 1.000 möglichen Punkten in den Finalen nur null beziehungsweise zwei Punkte. Wir vermuten eine Beziehungskrise.

Doch sehen Sie selbst:

Userinnen und User mögen sich nun fragen: Aber, aber, was ist mit Deutschland und Österreich?! Die Statistik lässt hier keine Übervorteilung oder Benachteiligung erkennen: Österreich gibt Deutschland durchschnittlich viele Punkte, die, die wir zurückbekommen, sind auch nicht weit vom Durchschnitt entfernt. (Markus Hametner, 22.5.2015)

Punkte wurden nur berücksichtigt, wenn beide Länder am Finale teilnahmen.

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